CHIPPEN

CHIPPEN

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt bei der Aufnahme einer Samtpfote ist die Durchführung einer Kennzeichnung.
Hierzu kann eine Tätowierung der Innenseite beider Ohrmuscheln durchgeführt werden, die den Vorteil mit sich bringt, dass das Tier sofort als einer Familie zugehörig eingeordnet werden kann. Nachteil einer Tätowierung ist jedoch, dass sie im Verlauf der Jahre häufig verblasst und somit schwerer zu entziffern ist, zudem bedarf es einer Narkose (empfehlenswert im Zusammenhang mit der Kastration).
Primär bei Freigängern empfiehlt sich als optimale Lösung bereits in jungem Alter das sogenannte „Chippen“.
Hier wird ein ca. reiskorn-großer Transponder mit einer individuellen, 15- Ziffern langen Nummer unter die Haut der linken Halsseite eingeführt, wo er schnell mit dem ihn umgebenden Gewebe verwächst. Ein Eingriff der sehr schnell geht und von den Patienten auch bei vollem Bewusstsein sehr gut toleriert wird. Die anschließende, kostenfreie Meldung der Kennziffer mitsamt Ihrer Kontaktdaten bei Suchregistern wie Tasso und/oder Findefix, garantiert eine schnelle Rückführung, sollte ihr Tier einmal entlaufen. Eine Identifizierung des Tieres erfolgt über das Auslesen des Chips, das in jedem Tierheim oder jeder Tierarztpraxis in Sekunden durchgeführt werden kann. Dieses Vorgehen sollte auch bei Katzen überdacht werden, die ausschließlich im Haus gehalten werden, denn die Freiheit (bspw. in Form eines offenen Fensters oder einer offenen Tür) ist für die meisten äußerst verlockend.
Eine Rückführung ohne jegliche Kennzeichnung gestaltet sich in diesem Zusammenhang meist schwierig und zieht einen vermeidbaren Trennungsschmerz nach sich.

Kleintierpraxis Soest
Dr. med. vet. Frauke Schulte-Märter
Dr. med. vet. Sabine Sander

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